Die Vogelmiere

André Karwath, Chickweed, Wikimedia Commons, some rights reserved
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Die Vogelmiere ist eine der Pflanzen, die es fast auf der ganzen Welt gibt - sie ist ähnlich verbreitet wie der Löwenzahn. Die unscheinbare kleine Pflanze ist ein richtiges Unkraut - jäten ist fast zwecklos; hat sie einmal Fuß gefasst, kommt sie immer wieder. Vogelmiere wächst fast überall - im Garten, an Wegen, auf Feldern, im Wald, in Weinbergen, auf Schuttplätzen...  

 

Die Heilkraft der nur wenige Zentimeter großen Pflanze mit ihren winzig kleinen, weißen Blüten war lange vergessen. Erst durch Pfarrer Kneipp gewann sie wieder an Bedeutung - er empfahl sie aufgrund ihrer schleimlösenden Wirkung vor allem als Hustenmittel. In der TCM wird sie bei Verdauungsstörungen eingesetzt.

 

Vogelmiere wirkt hustenstillend, harntreibend, schleimlösend, antiviral und äußerlich heilend. Sie ist - wie Brennessel und Löwenzahn - ideal für eine Frühjahrskur, ob als Beigabe zum Salat oder im Spinat. Das Kraut enthält viel Chrlorophyll, Mineralien, Vitamin C und Phosphor. Der Tee wirkt blutreinigend und hilft bei Nieren- und Blasenleiden; der rohe Saft tut der Leber gut und hilft bei chronischer Verstopfung. In der Phytotherapie setzt man Vogelmiere außerdem - roh oder als Absud bzw. Bad - für die Wundheilung und bei Hauterkrankungen ein.

 

Bei mir kommt die Vogelmiere in erster Linie in den Salat, als Teil meiner jährlichen Frühlingskur.

 

Übrigens mögen auch Haustiere wie Hühner und Ziervögel die Vogelmiere gerne - sie ist eine gesunde Ergänzung zum Fertigfutter.

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Kerstin (Samstag, 09 Juni 2012 18:15)

    Nimmst Du sie auch noch für den Salat, wenn sie blüht?

  • #2

    u=20829 (Samstag, 27 April 2013 18:57)

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