Gänseblümchen

Gänseblümchen, Knipsermann, www.piqs.de, some rights reserved
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Augenblumen, Gänseliese, Maßliebchen und Tausendschön nennt sie der Volksmund. Gänseblümchen sind eine der ersten Blüten des Jahres - an geschützten Stellen findet man sie sogar im Winter. Spätestens im Sommer ist dann der ganze Rasen übersät von den kleinen weiß-gelben Blüten. Die übrigens ein guter Wetter-Indikator sind: Sie öffnen sich nur bei Sonnenschein.

 

Früher sagte man, wer die ersten drei Gänseblümchen des Jahres esse, bleibe ein Jahr lang frei von Fieber. Auch Hildegard von Bingen empfahl das Gänseblümchen zur Vorsorge - für gutes Blut und einen klaren Verstand. In der Homöopathie setzt man Gänseblümchen u. a. bei Augenschwäche ein.

 

Gänseblümchen haben eine blutreinigende, schleimlösende und wassertreibende Wirkung. Daher eignen sie sich gut für eine Frühjahrskur - quasi, um den Stoffwechsel anzukurbeln und die Schlacken des Winters auszuscheiden. Man kann die Blätter und die Blüten verwenden - ob als Tee oder im Salat.

 

Generell sind Gänseblümchen eine Bereicherung für die Küche. Sie verschönern Salate, Eierspeisen und belegte Brote. Man kann sie - etwa mit Frischkäse, Zwiebeln und Gewürzen - zu einem gesunden Brotaufstrich verarbeiten. Die Knospen - 2 Wochen in Essig eingelegt - eignen sich auch als Ersatz für Kapern.  

 

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